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FTX-Prozesswende: Bankman-Fried behauptet 16,5 Milliarden Überschuss bei Kollaps

FTX-Prozesswende: Bankman-Fried behauptet 16,5 Milliarden Überschuss bei Kollaps

Author:
FTX News
Published:
2026-02-11 18:00:39

In einer überraschenden juristischen Wende hat Sam Bankman-Fried einen Antrag auf einen neuen Prozess gestellt und dabei fundamentale Behauptungen über den Zusammenbruch der FTX-Börse aufgestellt. Sein Rechtsteam argumentiert unter Berufung auf neu entdeckte Beweise, dass es sich bei dem Debakel im Jahr 2022 primär um eine Liquiditätskrise und nicht um Betrug gehandelt habe. Kern der Argumentation ist die Behauptung, FTX habe zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs tatsächlich einen Überschuss von 16,5 Milliarden US-Dollar besessen. Der Antrag stützt sich auf Regel 33 der Federal Rules of Criminal Procedure und wirft der Staatsanwaltschaft angebliches Fehlverhalten vor. Diese Entwicklung stellt die bisherige Narrative des Falls infrage und könnte erhebliche Auswirkungen auf das laufende Strafverfahren haben. Für die Kryptobranche wirft dies grundlegende Fragen zu Bilanzierungsstandards und regulatorischer Aufsicht in Krisensituationen auf, während Anleger und Gläubiger auf eine mögliche Neuausrichtung der Vermögensverteilung blicken.

Sam Bankman-Fried beantragt neuen Prozess und behauptet, FTX habe bei Zusammenbruch einen Überschuss von 16,5 Milliarden US-Dollar gehabt

Sam Bankman-Fried hat einen Antrag auf einen neuen Prozess gestellt und argumentiert, dass der Zusammenbruch von FTX im Jahr 2022 eine Liquiditätskrise und kein Betrug war. Der Antrag stützt sich auf Regel 33 der Federal Rules of Criminal Procedure und beruft sich auf neu entdeckte Beweise und angebliches Fehlverhalten der Staatsanwaltschaft.

Zentral für die Behauptung ist eine gewagte Aussage: FTX hielt zum Zeitpunkt der Insolvenzanmeldung einen Nettovermögensüberschuss von 16,5 Milliarden US-Dollar. Dies stellt die Darstellung der Staatsanwaltschaft zur Insolvenz in Frage und deutet darauf hin, dass Kundengelder vollständig zurückgezahlt werden könnten – wobei Reuters berichtet, dass die Insolvenzpläne möglicherweise 118 % der Kontowerte vom November 2022 zurückerstatten.

Doch der Rechtsstreit geht über Bilanzen hinaus. Selbst wenn die Vermögenswerte die Verbindlichkeiten decken, untersucht der Fall, ob eine Rückzahlung Betrugsvorwürfe entkräftet. Der Zusammenbruch von FTX bleibt ein Wendepunkt für Kryptobörsen und zeigt, wie Solvenzkennzahlen oft die betriebliche Realität nicht erfassen.

Sam Bankman-Fried beantragt neuen Prozess trotz 25-jähriger Haftstrafe

Der ehemalige FTX-CEO Sam Bankman-Fried hat einen neuen rechtlichen Schachzug eingeleitet und beim Bundesgericht in Manhattan einen Antrag auf einen neuen Prozess gestellt. Sein Argument stützt sich auf angeblich übersehene Zeugenaussagen, die die Darstellung der finanziellen Gesundheit von FTX vor dessen Zusammenbruch im November 2022 neu bewerten könnten. Dieser Antrag läuft unabhängig von seiner laufenden Berufung und markiert eine strategische Wende in seiner Verteidigung – obwohl Rechtsexperten solche Anträge als langwierig und schwierig einstufen.

Der in Ungnade gefallene Krypto-Mogul behauptet, dass ehemalige FTX-Führungskräfte entlastende Beweise besitzen, während er den ursprünglichen Prozessrichter der Befangenheit beschuldigt. Seine Verurteilung im Jahr 2023 in sieben Punkten – einschließlich Betrug und Verschwörung im Zusammenhang mit der missbräuchlichen Verwendung von Kundengeldern durch FTX und Alameda Research – führte zu einer 25-jährigen Gefängnisstrafe. Bankman-Fried beteuert seine Unschuld und besteht darauf, dass kein vorsätzliches Fehlverhalten vorlag.

Inzwischen schreiten die Insolvenzverfahren von FTX zügig voran, wobei die Verwalter im Jahr 2025 Milliarden an Gläubiger ausschütten. Diese Saga unterstreicht die anhaltenden Auswirkungen eines der spektakulärsten Zusammenbrüche in der Kryptowelt – eine warnende Geschichte über Ambitionen, die ohne ausreichende Aufsicht außer Kontrolle gerieten.

SBF beschuldigt DOJ der Befangenheit im FTX-Fall, fordert Aufhebung der 25-jährigen Haftstrafe

Sam Bankman-Fried, der in Ungnade gefallene Gründer der zusammengebrochenen Kryptobörse FTX, hat einen scharfen Angriff auf das US-Justizsystem gestartet. In neu eingereichten Gerichtsdokumenten wirft der verurteilte Manager der Staatsanwaltschaft Fehlverhalten und dem vorsitzenden Richter Lewis Kaplan Befangenheit in seinem hochkarätigen Betrugsfall vor.

Der rechtliche Angriff richtet sich sowohl gegen das Justizministerium (DOJ) als auch gegen Richter Kaplan. Bankman-Fried behauptet, die Staatsanwaltschaft habe Zeugenaussagen erpresst, während er dem Gericht systematische Voreingenommenheit vorwirft – einschließlich angeblicher Befangenheit gegenüber dem ehemaligen FTX-Manager Ryan Salame und sogar gegenüber dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump.

Zentral für die Berufung sind neu vorgelegte Beweise zur finanziellen Lage von FTX während seines Zusammenbruchs im November 2022. Die Verteidigung behauptet, dieses Material widerspreche den Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft bezüglich der Veruntreuung von Kundengeldern, was die Grundlage für Bankman-Frieds 25-jährige Haftstrafe potenziell untergraben könnte.

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